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 Bleeding Souls

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Saitou-Dono
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 11, 2014 12:13 am

Exile verzog etwas die Miene als Akiko wieder auf ihn zukam. Einerseits vertrat sie ihren Standpunkt und andererseits bedankte sie sich bei ihm. "Vertrauen ist etwas was ihr beide euch nicht leisten könnt" sprach er recht leise, sodass er sich nicht mal sicher war, ob sie es hörte oder nicht. "Ihr könnt euch auf mich verlassen, aber keine AKtionen mehr die schief gehen könnten" besonders der erste Teil seines Satzes kam Exile wirklich nicht leicht über die Lippen. Immerhin hatten nicht nur die beiden Probleme in dieser Welt sondern er auch. Als er bemerkte, dass Akiko eingeschlafen war und seine Worte scheinbar nicht mehr vernommen hatte, schaute er verdutzt und dann spielerisch eingeschnappt und warf einen kleinen Zweig eines Baumes auf den Kopf von Akiko. "Weiber..." meinte er nur vor sich hin und stellte sich auf einen Baum um Wache über die beiden zu halten. Immerhin hatten sie einige vor, weshalb sie dringend zu Kräften kommen mussten.

Sho schlief ausgezeichnet. Kein Wunder, immerhin hatte er schon ewige Zeiten keinen Schlaf mehr gefunden und sein Körper war ziemlich geschunden von der ganzen Aktion die die Dorfbewohner brachten. Die ersten Sonnenstrahlen zeichneten sich auf Shos Gesicht ab und langsam öffnete er seine Augen. Ein Gähner entfuhr ihm bevor er sich den Schlaf aus den Augen rieb. War das alles ein Traum? fragte er sich, doch als er Akiko wieder neben sich liegen sah, wusste er, dass dem nicht so war. Doch irgendwie hatte er nichts mehr dagegen. Dieses Mädchen hatte ihn demnach wirklich gerettet. Hatte Sho endlich eine Freundin gefunden der er vertrauen konnte? Ein leichtes Grinsen flog über seine Lippen, doch als Akiko die Augenlider leicht bewegte, war es schon wieder verschwunden. Mithilfe eines großen Blattes brachte Sho Akiko ein bisschen Wasser. "Vielen Dank, dass du mir geholfen hast." meinte er wieder einmal kurz und knapp. Dass er dies gestern schon einmal tat, hatte er wohl vollkommen vergessen. Er blickte gen Himmel und ließ alles noch einmal auf sich wirken. Vor allem was ihm Akiko gestern erklärt hatte und was sie nun vorhatten. Aber womit sollen wir nur anfangen... Achja das Schriftstück was Akiko mitgebracht hat dachte er sich und wandte sich wieder Akiko zu.

Exile stand nach wie vor auf dem Baum. Er hatte bemerkt, dass die beiden langsam wach wurden. Na wird auch langsam Zeit. Wie lange soll ich hier denn noch Wache schieben? fragte er sich leicht genervt und beobachtete die beiden eben so genau wie die Umgebung wo sie sich gerade befanden. Als alles klar war breitete er seine Flügel aus und flog zu den beiden hinab. "Na? Womit starten wir also?" fragte er und ließ den beiden nicht mal wirklich Zeit richtig wach zu werden.

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Hitsu
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 11, 2014 12:14 am

Akikos Träume drehten sich um Vertrauen und Verrat. Sie sah all die Menschen denen sie Vertraute, all diejenigen die sie dann wieder verraten, oder zurückgelassen hatten. Sie wurde von der Vergangenheit gequält. Doch nach und nach verwandelten diese Gestalten sich, die Silhouetten von Sho und Exile tauchten rund um sie auf, doch konnte sie ihre Gesichter nicht erkennen. Als Akiko ihre Augen öffnete, war sie froh ihren Träumen entkommen zu sein. Doch fragte sie sich seit wann sie wieder jemanden Vertrauen konnte, oder konnte sie das überhaupt? Zweifel breiteten sich in ihr aus. Auch wenn Exile und Sho scheinbar auf ihrer Seite zu stehen schienen, hatten sie vermutlich eigennützige Ziele, und nach dem Training mit Exile vermutete Akiko, dass sie keine Chance hatte sollte er sich gegen sie wenden.

Akiko stand auf und ging langsam Richtung Fluss um sich den Schlaf aus dem Gesicht zu waschen. Sho wachte auch auf. Akiko war kaum losgegangen, da sprang Exile von einem Baum. Hätte Akiko nicht schon so viel Zeit mit ihm verbracht und nicht mithilfe ihrer Ohren bereits bemerkt, dass er in der Nähe war, wäre sie vermutlich zu Tode erschrocken. Er fragte womit sie starten sollten. Akiko konnte ihr schlechtes Gefühl, das sie seit dem Traum quälte nicht loswerden. Während sie ihn musterte bildete sie sich ein, dass sich über seinem Gesicht Schatten bildeten. Sie schüttelte diese Gedanken ab, ging zum Fluss ohne ein Wort zu sagen, und wusch sich. Exile blickte etwas verdutzt, fing sich aber schnell wieder.

Ihre Befürchtungen, dass sie schon wieder verraten werden könnte halfen ihr nicht weiter. Aber sie nahm sich vor wachsam zu bleiben. Sie sammelte sich, und versuchte wie immer zu wirken. Sie stand vom Fluss auf, ging zu Sho und Exile die sich schon unterhielten, sie konnte aber nicht verstehen was sie sagten, da sie viel zu sehr in ihren Gedanken vertieft war. Bei ihnen angekommen sagte sie: „Was wir tun sollen? Die Liste abarbeiten und die Relikte sammeln. Am besten fangen wir oben an. In die höchsten Höhen musst du fliegen um dieses Relikt zu erreichen, doch niemals wirst du es erreichen, wenn das erste Relikt sich noch nicht in deinen Händen befindet!“. Akiko wendete sich an Exile: „Ist mit dem ersten Relikt das gemeint das du mir gegeben hast? Dann bist du gefragt, Sho und ich können nicht wirklich fliegen.“ Akiko schaute ihn fragend an und versuchte die sich immer wieder bildenden Schatten vor Sho und Exiles Gesichtern zu ignorieren. Doch tat sie sich schwer ihr Unbehagen zu verbergen, ihre Ohren zuckten bei den kleinsten Geräusch, und richteten sich danach aus. Sie setzte sich auf den Boden, blickte nachdenklich in den Himmel und genoss die ersten Sonnenstrahlen die sich in der Lichtung ausbreiteten. Wo wird dieses Relikt wohl genau zu finden sein? Das wird ein langer harter Weg bis das alles hier erledigt ist, und selbst wenn es erledigt ist, wissen wir nicht einmal ob wir wieder in unsere Welt zurückkönnen, oder ob wir hierbleiben müssen. Sie seufzte und hielt sich so gut wie möglich aus der Diskussion wo sie suchen sollten heraus.

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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 11, 2014 12:14 am

Sho beobachtete Akiko. Irgendwas schien mit ihr nicht in Ordnung zu sein. Das Blatt das er mit Wasser gefüllt hatte um ihr etwas zu trinken zu geben, ließ er auf den Boden fallen nachdem es sie scheinbar nicht interessierte. Ein unwohles Gefühl machte sich in ihm breit. Hatte er sich ihr gegenüber so falsch verhalten? Was hatte er getan als er von ihr befreit wurde? Sho veränderte wie immer seinen Ausdruck nicht und dennoch suchte er schon beinahe krankhaft nach einer Antwort. Dieses Mädchen war alles was er hier hatte, denn Exile traute er immer noch nicht über den Weg Außerdem hatte sie ihm geholfen, er vertraute Akiko und wollte auch für sie da sein.
Exile sprach ihn an nachdem Akiko den ersten Absatz der Schriftrolle wiederholt hatte. "Ich werde euch sicher nicht die Arbeit von den Schultern nehmen. Abgesehen davon, denke ich nicht, dass alles so wörtlich zu nehmen ist was auf diesem Fresszettel steht" erklärte er leicht abgenervt, doch Akiko schien nicht wirklich zuzuhören. Vielmehr setzte sie sich auf den Boden und schien vollkommen weg zu sein. Als würde sie nichts mehr um sich herum wahrnehmen. Nur Geräusche die aus der Nähe kamen, ließen ihre empfindlichen Ohren leicht zucken.

Sho schüttelte leicht den Kopf und kniete sich zu ihr auf den Boden. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihre Schulter und strich ihr vorsichtig durch ihr seidenes weißes Haar. "Akiko? Was ist los mit dir?" fragte Sho in einem ungewöhnlich leisen und beruhigenden Ton. "Irgendetwas stimmt doch nicht mit dir" stellte er fest und wollte sich gerade neben sie setzen, als er Schritte vernahm. Schnell stand er auf und legte seine Hand auf den Griff seines Schwertes. Es dauerte nicht lange bis die Häupter der Dorfbewohner zu sehen waren. Sie hatten wohl bemerkt, dass Sho nicht mehr da war, wo er ihrer Meinung nach eigentlich sein sollte. Sie sahen nicht gerade freundlich aus der Wäsche und richteten ihre Waffen gegen die drei.

Exile konnte sich ihren Blicken nicht mehr entziehen und bekam gleich einige Sprüche an den Latz geknallt. "Du hast unsere Helden vergiftet! Wie kannst du es wagen unsere einzige Hoffnung zunichte zu machen. Du bist ein Verbannter, also gib uns unsere Hoffnung zurück! Wir hätten uns denken können, dass du dahinter steckst!". Exile grinste jedoch nur finster und eine dunkle Aura bildete sich um seinen Körper. "Was wisst ihr denn schon, ihr habt eure Einzige Hoffnung eingesperrt und gefoltert. Ihr könnt euch eigentlich wundern, dass sie euch noch helfen wollen" fauchte er zurück und verfiel dann ins Schweigen. Er hatte kein Bedürfnis einen Streit anzufangen oder sich zu rechtfertigen. Es interessierte ihn einfach nicht was diese Leute von ihm hielten.

Sho hingegen lauschte hellhörig den Worten die die Dorfbewohner sprachen. Wer ist dieser Typ nun? Können wir uns nun auf ihn verlassen, oder sind wir dann verlassen? fragte er sich, dennoch löste er sein Schwert aus der Scheide und richtete die Klinge gegen die Dorfbewohner. Immerhin wusste er, dass sie ihn vermutlich zurückbringen wollten. Sein zugeklebtes Auge fing wieder an zu Bluten und dieses trat unter seiner Augenklappe hervor. Sho selbst, bemerkte dies jedoch nicht einmal. "Ich werde nicht zögern euch zu attackieren, wenn ihr es wagt näher zu kommen" stellte er wieder im gleichen kalten Ton fest, den er sonst immer an den Tag legte. Ab und zu richtete er seinen kühlen Blick auf Akiko um zu sehen ob sie sich wieder regte, doch es schien nicht so, als würde sie im Moment wahrnehmen was um sie herum geschah.

Exile beobachtete das Geschehen und entschied sich doch sich einzumischen. Er stellte sich zwischen die beiden Fronten und wollte gerade seine Stimme erheben, als er einen beißenden Schmerz an seinem linken Handgelenk wahrnahm. Was?!? Entfuhr es ihm in seinen Gedanken, bevor er einen lauten Schrei von sich stieß. Es sah so aus, als würden schwarze Blitze um sein Handgelenk herumspringen und ihm unheimliche Schmerzen verursachen.

Sho veränderte seinen Blick, trotz diesen Anblickes nicht, doch nun ging er in Kampfhaltung und machte sich bereit die Dorfbewohner zu attackieren. Doch der Dorfälteste wank mit seiner Hand ab. "Wir haben kein Interesse unsere Helden zu attackieren. Alles weshalb wir hierher kamen war eine Vermutung die sich bestätigt hat. Nicht mehr und nicht weniger" erklärte er und machte kehrt. Mit ihm gingen auch die anderen Dorfbewohner die ihm gefolgt waren.

Sho nickte und ließ die Dorfbewohner ziehen. Er selbst ging auf Exile zu und versuchte herauszufinden was passiert war. Eine Art Spange hatte sich in sein Handgelenk gefressen, sodass das Blut auf den Boden tropfte. "Was..." fragte er doch konnte seinen Satz nicht zu ende führen. Exile schaute ihn schmerzverzerrt an. "Das ist eine Spange die meine Kräfte unter Verschluss hält. Diese mießen..." keuchte er und legte sich schließlich komplett auf den Boden und atmete schwer. Seine gewaltigen Flügel breiteten sich über den Grasboden aus und all das Grün das er mit seinen Flügeln berührte wurde braun und starb schließlich ab. Innerhalb von Sekunden, war alles um ihn herum eine trostlose Umgebung...
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 11, 2014 12:15 am

Akiko bekam von alldem beinahe nichts mit, sie hing ihren Gedanken nach, und durchlebte einen beinahe real wirkenden Tagtraum. Sie wandelte in einer scheinbar unendlichen Dunkelheit. Nach einer Weile sah sie Schemen in der Dunkelheit, und je weiter sie ging desto Schärfer wurden ihre Umrisse. Akiko dachte kurz Sho´s Stimme wahrnehmen zu können,  Die Dunkelheit zog sich langsam zurück und Akiko bemerkte einen modrigen Geruch. Plötzlich nahm ihre Umgebung Gestalt an, und Akiko fand sich im Versteck ihrer alten Räuberbande wieder.  Der Raum war vollkommen leer.  Plötzlich zuckte ein Lichtblitz durch den Raum, und die Szenerie äderte sich. Überall herrschte geschäftiges Treiben. In der einen Ecke wurden die erbeuteten Wertsachen abgegeben und das gestohlene Geld gezählt. Sofort schweifte ihr blick zu der Ecke in der die Kinder immer geschlafen und gespielt hatten. Dort sah sie sie, all ihre alten Schützlinge lebendig und fröhlich. Sie rannte auf sie zu, als noch einmal ein Lichtblitz auftauchte, und sie stolperte über etwas. Als sie aufstand hatte der Raum sich wieder verändert. Es war dunkel und es stank fürterlich. Der Boden war voller Leichen und Akiko konnte sich ihrer Gefühle nichtmehr erwehren. Mit Tränen verschmierten Augen schaute sie sich um, und versuchte sich nicht zu übergeben. An ihrem ehemaligen Schlafplatz entdeckte sie eine Tür, die eigentlich nicht dort sein sollte. Sie sah eine wettergegerbte Tür, die auch leicht von Moos bewachsen war.. als sie darauf zuging, nahm sie eine Veränderung im Geruch wahr. Es roch nach Kiefernadeln. Als sie näher kam konnte sie auch Vogelgezwitscher wahrnehmen. Akiko öffnete langsam die Türe und fand sich auf einem Wald Weg wieder.

Hinter den Bäumen konnte sie Schemen wahrnehmen, als sie dem Weg folgte wurden die Gesichter noch klarer. All die Gestalten waren alte Freunde die schon lange tot waren. Sie waren kaum noch erkennbar, scheinbar halb verwehst. Paradoxerweise rann aber Blut aus ihren Augen und Mündern. Akiko kannte diesen Weg. Sie ist ihn schon duzende male gegangen. Sie folgte dem Pfad weiter, und als sie auf dem Platz, an dem sie ihre alten Freunde begraben hatte, ankam konnte sie ihre Stimmen leise krächzend wahrnehmen. Es klang wie im Chor. Nach einer Weile war es so als würde sich die Stimmen synchronisieren, und Akiko konnte Wortfetzen verstehen.  „Benutze uns… verwende deine Qualen….. benutze uns..“ Akiko war verwirrt. Sie benutzen? Tote benutzen? „Was meint ihr mit benutzen?“ „Macht fordert Leben.. der Tot seinen Tribut… das Blut stets seines gleichen.. Jeder muss den Preis bezahlen“  Die Namen die sie einst eingeritzt hatte begannen Blut abzusondern. Akiko musste unwillkürlich ihre Dolche betrachten. Die Gravuren wirkten anders auf sie, sie schienen zu leuchten und strahlten eine gierige Aura aus. Sie wirkte nicht bösartig aber verlangend. Wieder hallten die Stimmen: „Der Tod fordert seinen Tribut… Blut fordert stets seinesgleichen…“ Akiko verstand, sie schnitt sich mit einem der Dolche leicht in die Handfläche, das Blut wurde förmlich zu den Gravuren gezogen. Es füllte die Gravur aus und der Dolch wirkte schwerer… mächtiger. Von ihm ging eine Präsenz aus die auf Akiko wie der Tod persönlich wirkte allerdings kam es ihr auch vor als würde sie ihre ehemaligen Freunde in dem Dolch wahrnehmen. Akiko wiederholte die Prozedur bei dem zweiten Dolch, was denselben Effekt hatte. „Der Tot fordert seinen Tribut.. die blutenden Seelen rufen… nicht leichtfertig verwenden… der Tod fordert immer seinen Tribut… einer muss sterben.. ein Leben wird er verschlingen.. geh.. geh jetzt..“ Akiko wurde rückwärts durch den Wald gerissen. als würden duzende Hände sie fortreisen. durch die Türe in das alte Versteck und durch die Blutlache diesen Boden nach dem Massaker bedeckte.

Akiko erwachte als wäre sie aus kaltem Wasser aufgetaucht. Ihre Augen fühlten sich an als hätte sie 3 Tage durchgeheult. Irgendetwas war geschehen, Exile lag am Boden und rund um ihn herum war alles Leben ausgestorben. Unwillkürlich hallten Worte durch ihre Gedanken. Macht fordert Leben… Der Tod fordert seinen Tribut…. „Was ist passiert?“ fragte sie mit schwacher Stimme.

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Saitou-Dono
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 11, 2014 5:04 pm

Sho wusste nicht wirklich was er nun machen sollte. Akiko war vollkommen weg getreten und Exile kümmerte am Boden. Beinahe wie ein toter Vogel und alles um ihn herum starb ab. Doch Akiko schien sich zu regen. Sie schreckte so schnell und etwas geschockt auf, dass Sho selbst etwas erschrak. Schnell lief er zu ihr hin. "Alles in Ordnung mit dir?" fragte er vorsichtshalber, auch wenn sie keinerlei Wunden aufwies. Doch nicht alle Verletzungen die sich ein Mensch oder in dem Fall Wesen einfangen konnte waren Fleischwunden. Im Gegenteil Meistens waren es die unsichtbaren Wunden die einem wirklichen Schaden zufügen konnten. Sho wusste das, immerhin litt auch er tiefe Qualen, nur zeigte er es nicht. Er kniete sich neben sie hin und erklärte ihr das, was eben passiert war.

"Seitdem liegt Exile hier und bewegt sich kaum. Nur ab und an zuckt er vor Schmerz zusammen" erklärte er wie immer kurz und bündig. Langsam half er Akiko aufzustehen. "Aber jetzt bist du dran. Was war mit dir los? Du warst komplett weg getreten" fragte er sie fürsorglich. Ich habe mir Sorgen um dich gemacht... dachte er sich nur, da er nicht wollte, dass sie diese Worte zu hören bekam. Mit seinen Ärmeln die ihm noch geblieben waren, wischte er sich übers Gesicht, da er irgendetwas nasses verspürte. Der ganze Ärmel war mit Blut getränkt als Sho ihn das nächste Mal betrachtete. Vorsichtig fasste er sich ans Auge. Sho verspürte keinen Schmerz, nichts dergleichen, seine Fingerspitzen waren jedoch blutig. So gut er konnte wischte er sich das Blut aus dem Gesicht.

Ohne jegliche Vorwarnung schnallte plötzlich ein wahnsinnig starker Wind um das Trio. Aus Reflex drückte Sho Akiko zu sich und hielt die Hand schützend über ihren Kopf und drückte dabei die Katzenohren leicht nach unten. Was ist denn nun schon wieder? Können wir nicht einmal kurz durchatmen? fragte sich Sho im Gedanken und versuchte etwas zu erkennen. Doch der Wind wirbelte die Blätter und sogar Stöcke durch die Luft, dass sein Sichtfeld äußerst eingeschränkt war. Doch plötzlich konnte Sho in dem ganzen wirr warr etwas erkenne. Was... Was ist das? fragte er sich, doch die Antwort sollte er schon bald bekommen. Es waren gewaltige Schwingen die sich über den dreien erstreckten. Exiles Flügel waren ein Witz gegen diese gewaltige Größe.

Ein Phönis? fragte sich Sho etwas misstrauisch und ungläubig. Irgendetwas glitzerte am Ende seiner rechten Schwinge. Doch bevor Sho es erkennen konnte, schlug der gewaltige Vogel ein paar mal mit seinen Schwingen und flog höher in die Lüfte. Die gwaltige Kraft der Schwingen machte sich auf bei den Dreien bemerkbar, denn sie verloren allesamt den Halt am Boden und knallten gegen einen Baum, der den Weg blockierte. Sho schützte Akiko nach wie vor, sodass sie vom AUfprall nicht so viel spüren konnte. Exile schlug am Boden auf und bewegte sich nach wie vor nicht vom Fleck. Sho bezweifelte, dass er überhaupt etwas wahrnahm in diesem Augenblick.

Der starke Wind legte sich schließlich, nachdem sich der Vogel weiter entfernt hatte. "In den höchsten Höhen musst du suchen" flüsterte er vor sich her und schaute dabei dem Vogel nach. Ob das damit gemeint ist? fragte er sich und hielt Akiko nach wie vor fest in den Händen, was er jedoch kaum noch realisierte, da er so in seinen Gedanken verloren war.
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Di Nov 18, 2014 4:35 pm

Akiko bekam zwar alles mit, war aber immer noch zu verwirrt um etwas zu unternehmen, aber selbst wenn sie nicht verwirrt gewesen wäre, was hätte sie schon machen können. Als der Phönix über ihnen hinwegflog, und Scho sich schützend über sie beugten, konnte sie aber erkennen, dass irgendetwas Leuchtendes an seinem rechten Flügel war. War es das? in die höchsten Höhen musst du fliegen)
Akiko hatte kaum Zeit darüber nachzudenken, als sie durch die Luft gewirbelt wurden. Sho prallte ihren Abfall ab, das sie kaum etwas abbekam. nachdem sie gelandet waren, stand Akiko auf, sie war auf eine seltsame Art und Weise ruhig. Macht fordert Leben.. der Tot seinen Tribut… das Blut stets seines gleichen.. Jeder muss den Preis bezahlen. Es schwirrte immer und immer wieder durch ihren Kopf. Welchen Preis hatte Exile wohl für seine Macht bezahlen müssen, Einsamkeit? Abneigung der Menschen dieser Welt? Bei seiner Macht war es wohl noch viel mehr. Akiko betrachtete Exile einen Moment nachdem sie sich aufgerichtet hatte, Wie er dort lag, und das Verderben sich rund um ihn weiter nach außen ausbreitete. Ein Schmetterling flog zu ihm, doch bevor er auf ihm landen konnte, verfielen seine Flügel zu staub, und der Schmetterling war tot. Akiko wandte sich an scho, der noch am Boden war, da er ja unter ihr gelegen hatte, Akiko reichte ihm die Hand, die Schatten in seinem Gesicht wahren beinahe verschwunden, so wie er sich schon wieder um sie gekümmert hatte, hatte sie wohl eher weniger vor ihm zu befürchten. Er nahm ihre Hand etwas wiederwillig an, und sie half ihm sich aufzurichten. Womit hat er gezahlt? Vermutlich mit seinem Auge, aber welche Fähigkeiten hat er genau? Akiko hatte noch nichts wirklich Übernatürliches an ihm entdecken können, also nahm sie an seine Fähigkeiten seien noch nicht erwacht. Exile hätte da vermutlich helfen können, aber in seinem Zustand… Jedoch wusste Akiko was sie zu tun hatten. Sie sah Sho in die Augen, und sagte „Ich weiß was wir zu tun haben.“ Ihre Selbstsicherheit machte ihr schon beinahe selbst Angst, aber sie verstand es, sie konnte es sehen, die Dunkelheit, die sich von Exiles herzen aus langsam in seinem Körper verbreitete. Sie wusste selbst nicht warum sie es sehen konnte, lag es an ihren Katzen ähnlichen Fähigkeiten? Katzen schienen ja auch zu bemerken wenn ein Mensch krank ist, oder war das eine Art neue Fähigkeit, die sich von dem Treffen mit den Toten erlangt hatte? Natürlich würde man vermuten, dass das Armband das Exile umgeschnallt wurde der Ursprung wäre, doch vermutete Akiko, das es eine Art Gift war, die Exile von innen heraus vernichtete. Sie konnte die gierenden Schatten des Todes in ihm erkennen.

Shos Gesicht Ausdruck war wie immer nichtssagend, aber Akiko fuhr fort. „Er ist vergiftet, ich bin mir sicher. Wir können wohl zwei fliegenmit einer Klappe erschlagen.. Wenn ich mich nicht ganz irre war das ein Phönix. Phönixe haben Heilende Kräfte. Es heißt, eine Phönix Feder kann jegliche Krankheit heilen. Ob es wirklich die Feder ist weiß ich nicht, das sind Legenden, aber ich würde auf Phönix Blut tippen. Und ich bin mir sicher du hast das leuchtende Ding an seiner Schwinge gesehen? Vermutlich das Relikt, das in höchster Höhe zu finden sein soll.“ Akiko  wollte lieber nicht sagen woher sie das zu wissen glaubte, eigentlich waren das Geschichten aus den Büchern, die sie früher immer den Kindern vorgelesen hatte. Aber das brauchte Sho nicht zu wissen. Schließlich war sie sich sicher, dass sie ihm mithilfe von Phönix Blutes heilen könnten. „wir sollten so schnell wie möglich aufbrechen.. Ich habe keine Ahnung wie viel Zeit uns bleibt. Aber wir sollten uns beeilen. Auf Exile aufzupassen wäre sinnlos, in diesem Zustand kann ihm nichts zu nahe kommen.“  Akiko musterte Sho, und wieder fing ihr Schwanz an zu wedeln, während sie auf eine Antwort wartete.
Wärenddessen dachte sie darüber nach welchen Preis sie wohl bezahlt hatte...
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Mi Nov 19, 2014 6:10 pm

Sho ließ sich zwar wirklich nur ungern aufhelfen, doch so wie er momentan dalag und ihm die Hand entgegengestreckt wurde, nahm er sie um sich aufhelfen zu lassen. Anschließend wanderte sein Blick wieder zu Exile. Irgendwie tat es ihm Leid, dass er die ganze Zeit an ihm gezweifelt hatte. Hätte er ihm helfen können und dies hier verhindern können? All solche fragen huschten durch seinen Kopf, die ihn gerade nicht los ließen. Einzig und allein Akiko riss ihn aus dem Gedanken wirr warr. "Eine Phönixfeder oder Blut?" fragte er mehr sich selbst als als Akiko. Er hatte nichts davon gehört oder gelesen, andererseits wusste er auch nicht weshalb Akiko ihn anlügen sollte. Also nickte er um seine Zustimmung zu geben. "Nur eine kleine Sache, hast du gesehen wie groß dieses Biest ist? Wie sollen wir das denn hinbekommen?" fragte er und klang beinahe etwas pessimistisch eingestellt. Doch er schüttelte den Kopf und blickt leicht zu Boden. "Verzeih mir, ich weiß das wir es schaffen. Ich hatte nur eben eine Sekunde gezweifelt. Das wird nicht wieder vorkommen" versicherte er Akiko bevor er einen Punkt mit seinen Augen suchte, wo man wohl am weitesten nach oben kommen könnte. In der Ferne schien es einen riesigen Baum zu geben, den die Einwohner wohl als Mutterbaum deklarieren würden.

"Es mag vielleicht eine blöde Idee sein, aber was hältst du davon diesen riesigen Baum nach oben zu steigen?" fragte er Akiko und deutete auf den hochragenden Baum, den man selbst hier noch einige Meter sehen konnte. Er ragte viel höher über den Erdboden als sonst irgendein Baum den er sehen konnte. "Vielleicht ist es Zeitverschwendung, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit" erklärte und und sah Akiko ins Gesicht. "Außer du hättest eine bessere Idee um die ich natürlich heilfroh wäre" fügte er dann noch hinzu und legte seine Hand auf sein Katana. Irgendwie fühlte er sich etwas sicherer wenn er den Stahl seines Schwertes spürte und das fein eingearbeitete Leder um den Griff.

Sho blickte auf den Baum und versuchte irgendetwas zu erkennen, doch der Baum war einfach zu weit weg, obwohl die Baumkrone wirklich mehr als nur impolsant war. Konnte man aus dieser Entfernung nichts erkennen. Er kniff sein Auge etwas zusammen, als er einen Schmerz in seinem anderen verspürte. Erneut fing es an zu bluten, jedoch viel heftiger als zuvor. Es war jedoch rein reines Blut was aus seinem verdeckten Auge trat. Es war eine silberfarbige Flüssigkeit dabei. Sho wischte sich das Blut mit seinem Ärmel aus dem Gesicht und erschrak etwas als er die Flüssigkeit sah. Was ist das? fragte er sich und verwarf den Gedanken schnell wieder, da er empfand, dass es momentan wichtigere Dinge gab.

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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Do Dez 25, 2014 1:43 am

Akiko war von Shos Reaktion überrascht, doch gleichzeitig beruhigte es sie. Normalerweise hätte sie darüber bedrückt sein sollen, das Sho an ihnen gezweifelt hatte, aber in dem Moment, hatte er für eine Sekunde seine Maske fallen lassen, ob gewollt oder ungewollt.  Seit sie hier angekommen waren, wirkte er beinahe immer selbstsicher und emotionslos. Und obwohl Akiko wusste, dass es eine Maske war, hatte es sie beunruhigt. Shos Menschlichkeit zu sehen, seine Unsicherheit, und seine Verlorenheit, die ihrer vermutlich in nichts nachstand, beruhigte sie enorm. Beinahe hätte sie ihn in den Arm genommen, besann sich aber noch rechtzeitig und wendete sich zu dem Baum von dem Sho gesprochen hatte. Sie erinnerte sich an ein paar Gespräche die sie mit Exile geführt hatte, wenn sie gerade Pausen zwischen dem Training gemacht hatten. Sie musterte den Baum genau, und versuchte etwas auf der Baumkrone zu erkennen, jedoch war sie zu weit entfernt um etwas klar wahrzunehmen. Einmal glaubte sie eine Bewegung wahrzunehmen, konnte sich aber nicht sicher sein das es keine Einbildung war. Exile hatte ihr einmal von einem Baum aus alten Legenden erzählt, handelte es sich hierbei um den besagten Baum? Wenn ja, war die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort etwas finden würden, das Exile helfen könnte relativ hoch.

„Ich glaube wir sollten es versuchen, ist wohl unsere einzige Option.“ sagte Akiko und wandte sich wieder an Exile, der in diesem Moment eine silbrige Flüssigkeit von seinem verdeckten Auge wischte. Akiko erschrak nicht einmal. Von den Gesprächen mit Exile, und den Ganzen Informationen die sie bekommen hatte, vermutete sie bereits das Sho mit seinem Auge bezahlt hatte. Sie riss einen Stofffetzen von dem Ärmel, ihrer Kleidung, und nahm sich vor, bald einmal im Dorf ein Paar Kleidungsstücke zu besorgen. Sie reichte ihm den Stofffetzen, da sie vermutete, dass es ihm wohl unangenehm gewesen wäre wenn sie es für ihn abgewischt hätte. Außerdem hatte er den Griff seines Katanas in der Hand, was ein weiterer Grund war ihm nicht unangekündigt zu nahe zu kommen. „Ich weiß nicht wie ich dir mit deinem Auge helfen kann…Aber er könnte es vermutlich“ Akiko nickte in Exiles Richtung, der immer noch reglos dalag.  Sie musterte ihn noch einmal mit einem traurigen Blick, bevor sie wieder zu Sho schaute. „Ich kann dir nur sagen, dass du vermutlich eine Fähigkeit hast, die mit deinem Auge zu tun hat, so wie ich offensichtlich Katzenähnliche Fähigkeiten habe. Also sollten wir uns umso mehr beeilen. Exile hat einmal von einem „Mutterbaum“ oder „Yggdrasil“ in der alten Sprache, wie er es nannte, gesprochen. Vermutlich hat er von diesem Baum gesprochen. Er meinte er sei in alten legenden der Baum des Lebens genannt worden.“ Wieder schweifte ihr Blick zu Exile. „Wäre doch passend wenn wir dort eine Heilung für ihn finden würden.“

Während sie noch sprach, war Akiko bereits dabei ihre restlichen Dinge zu packen, überprüfte ob ihre Dolche an der rechten Stelle waren, und zog den Mantel enger zu. Als sie fertig war, machte sie sich mit Sho auf den Weg, und hoffte, dass sie rechtzeitig mit einer Heilung zurückkamen.
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BeitragThema: Re: Bleeding Souls   Mo Dez 29, 2014 8:27 pm

Sho versuchte weiterhin etwas auf diesem Baum zu erkennen, doch die Einschränkung durch sein Auge, war auch nicht gerade hilfreich. "Also gut, dann sollten wir es versuchen" meinte er, als er sah, dass ihm Akiko ein Tuch hinhielt. "Ich danke dir" entgegnete er ihr freundlich und nahm das Tuch an. Anschließend drehte er sich etwas zur Seite um das Blut und diese Flüssigkeit weg zu wischen. Währenddessen, meinte Akiko, dass ihm Exile wohl helfen könnte, wenn er wieder auf den Beinen wäre. Ebenfalls benannte sie den Baum. "Yggdrasil? Noch nie gehört, aber ich glaube, das es unsere einzige Möglichkeit ist irgendetwas zu tun. Ohne Exile wissen wir nicht wie es weitergehen soll. Er scheint ziemlich viel über diese Welt zu wissen. Mich würde interessieren wie lange er schon hier lebt und vor allem, wieso er von den anderen gejagd und verachtet wird." sprach Sho und richtete den Blick währenddessen auf Exile. Eine Fähigkeit wie Akiko? fragte er sich und schloss sein Augenlid. Was konnte das sein? Sho verfiel noch ein paar Sekunden in Gedanken, bis er erneut seinen Kopf schüttelte. Was ist nur los mit mir? Ich habe Selbstzweifel und verliere die Beherrschung über mich selbst... Akiko kann einige Dinge, doch kann ich sie überhaupt beschützen? Bin ich in der Lage das zu tun, was ich gesagt habe? Sind wir beide denn wirklich in der Lage dazu diese Welt hier zu retten? fragte er sich und seufzte leicht. Doch all diese Gedanken halfen ihm nicht weiter. In Selbstmitleid zu verfallen, war nun absolut nicht das, was Shos Charakter ausmachte. Wie auch immer, es ist wichtig, dass ich zumindest mein Bestes gebe. Mehr gut nun einmal nicht. Ob es ausreichen wird, wird sich wohl noch in Zukunft zeigen dachte er sich und blickte wieder zu dem Baum und dann wieder zu Akiko.

"Okay, dann sollten wir uns beeilen, damit wir Exile noch helfen können. Ich denke, dass es das Beste wäre, wenn du voran läufst. Einerseits bist du schneller als ich und andererseits hörst du besser als ich. Du kannst den Weg auskundschaften, und zwar von den Bäumen aus. Denkst du das würde gehen?" fragte er und fing schon an in Richtung des Baumes zu laufen. Es war wichtig so wenig Zeit wie möglich mit dem Weg dorthin zu verschwenden. Nicht nur, weil es um Exiles Leben ging, sondern auch, weil ein vermutlich harter Kampf kurz vor ihnen stand und sie ihr Kräfte für diesen aufsparen sollten und nicht schon auf den Weg dorthin alles an Energie verschwenden sollten. Keine Zeit vertrödeln, das ist wichtig dachte er sich noch während er lief, doch daraus schien nichts zu werden. Sho stoppte noch ruckartig bevor Akiko ihn überhaupt erst überholen konnte. Ein Wesen versperrte Sho den Weg, doch es schien anders zu sein als die Wanderer die sie bisher kannten. Es sah aus wie ein Mensch und auch wieder nicht. Breitgefächerte schwarze Flügel schmückten den Rücken dieses Wesens und lange scharfe Klauen waren an seinen Händen, beinahe wie die Pratze eines Pumas, doch die Krallen waren erheblich länger. Eine schwarze Aura umgab es und Sho wurde allein durch diese gezwungen einige Schritte zurück zu gehen. "Wer bist du?" fragte Sho und blickte zu dem Wesen, das leicht über dem Boden flog. "Kehrt um, oder ihr werdet das selbe erleiden wie eure Liebsten die ihr verloren habt und die ich in Fetzen gerissen habe!" zischte eine bösartige Stimme unter einer schwarzen Rüstung. Die Stimme klang schon gar nicht mehr menschlich, sondern wie die eines Dämons, wie man sie in Shos Zeit aus Filmen kannte. Ist er dafür etwa verantwortlich? dachte sich Sho, während die Wut bereits in sein Blut stieg und ihn dazu brachte sein Schwert zu ziehen. Doch das Wesen lachte nur spöttisch über ihn. Es machte auch nicht den Anschein, als würde es auf einen Kampf hinauswollen. "vergiss es, du bist viel zu schwach um mit mir die Klinge zu kreuzen. Geht zurück wo ihr hergekommen seid und ich werde euch verschonen" zischte er erneut, bevor das Wesen in einem Schatten verschwand.

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