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 Die Nervenklinik

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Saitou-Dono
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BeitragThema: Die Nervenklinik   Di Nov 11, 2014 5:10 pm

Die Nervenklinik

Meine Geschichte
Wieso... Wieso bin ich hier gelandet? Diese Frage hallte immer und wieder durch meinen Kopf, seit ich in diese Nervenheilanstalt abgeschoben wurde. Ich habe doch nichts getan. Dennoch wusste ich die Antwort, die ich jedoch nie wahrhaben wollte. Meine Eltern hassten mich und ich war in ihren Augen nur ein Problem, das auch noch Geld kostete. Geld... Ja das war das was meinen Eltern das Wichtigste war.. Ich gehe davon aus, dass sie viel davon erwirtschaften konnten, dadurch, dass sie mich an diese Klinik verkauften.

Ich kann mich noch gut an den ersten Tag erinnern. Ich wurde von Wärtern, die streng angezogen waren und diesen grauenhaften Klinikgeruch an sich hatten, freundlich entgegen genommen. Sie lächelten und waren freundlich. Dennoch jagte mir ein kalter Schauer über den Rücken. Es wirkte nicht ehrlich, als hätten sie etwas mit mir vor und ich konnte mich nicht wehren, nicht verstecken, keine Zeit für mich ohne unter Beobachtung zu stehen finden. Die Wachen, nein sie nannten sich Pfleger führten mich in einen Gang der furchtbar roch. Sogar den Klinikgeruch hätte ich diesem Gestank vorgezogen. Der Gang war dunkel, und nur alle paar Meter hing eine Lampe an der Decke die ein klein wenig für Beleuchtung sorgte. Schmerzhaftes Stöhnen, klappern von Metall und das husten kranker Menschen drang in meine Ohren. Ich blieb stehen, wollte nicht weiter, doch die Pfleger zogen an meinen Armen und zwangen mich weiter zu gehen. Mir blieb keine Wahl als zu folgen.

Irgendwann blieben wir ruckartig stehen und drehten uns zur Seite. Ich schloss die Augen. Ich hatte Angst, Angst vor dem was nun auf mich warten würde. Ein leises klimpern von aneinanderschlagenden Schlüsseln drang in meinen Gehörgang und anschließend hörte ich eine rostig klingende Türe sich öffnen. Unsanft wurde ich in diese Zelle geworfen. Ich fiel zu Boden und öffnete meine Augen in dem Augenblick, als die Gittertüre vor mir geschlossen wurde. Ich konnte kaum etwas sehen, denn es war sehr dunkel. Immer noch, doch meine Augen schienen sich langsam an die Dunkelheit zu gewöhnen. Vorsichtig und leise, aus Angst mich könnte jemand hören, ertastete ich mit meinen schlanken und gebrechlichen Händen den Boden und versuchte mich aufzurichten. Der Boden war aus Stein und fühlte sich feucht an. Ich ekelte mich, doch ich konnte nicht entfliehen.

Langsam richtete ich mich auf und ertastete die Wand und die paar wenigen Möbel die in dieser Zelle aufzufinden waren. Ein kleiner Schreibtisch aus Holz stand in der Ecke. Er war alt, denn ein Splitter des Holzes steckte nach dem abtasten in meinem Finger, sodass er leicht zu bluten begann.

Doch all das war noch nichts im Vergleich zu dem was sich noch ereignen sollte.

Nach einigen Tagen war ich mir sicher, dass diese Klinik nicht mit rechten Dingen zuging. Jede Nacht hörte ich qualvolle Schreie aus dem Raum der sich in der Nähe meinerseits befand. Zumindest dachte ich, dass ich die Entfernung in etwa durch die Lautstärke einschätzen konnte.

Jeden Tag gab es neue Medikamente die ich nehmen musste und jedes Mal fühlte ich mich anders. Ich spielte mit Selbstmordgedanken, hatte Glücksgefühle oder wahnsinnige Angstzustände. Verfolgungswahn oder andere Extreme machten sich in meinem Kopf breit. Wurde ich verrückt? War es die Wirkung der Tabletten? Was geht hier nur vor sich... Ich will hier weg. Bitte... Bitte lasst mich gehen...

Um meine Gefühlsschwankungen in den Griff zu bekommen, habe ich angefangen ein Tagebuch zu führen. Es rettet mich leider nicht vor den Gefühlsschwankungen, aber immerhin habe ich die Möglichkeit mich eine Zeit lang abzulenken. Zeit die ich dringend brauche, damit ich nicht noch mehr verrückt werde als ich es jetzt schon bin. Ich musste meine geschriebenen Zeilen jedoch verstecken, denn keiner durfte wissen, dass ich schrieb. Es war verboten Stifte mit in die Zellen zu nehmen. Ein Stein in meiner Zelle ist locker, Ich habe das Loch noch etwas erweitert und direkt dahinter mein Tagebuch versteckt. Ich hoffe, dass dieses Versteck ausreicht um nicht aufgespürt zu werden.
Ich verliere langsam den Verstand, kann mich kaum an etwas erinnern was ich den Tag über gemacht habe... Nur die Zeilen in meinem Tagebuch helfen mir mich daran zu erinnern, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.

Ein Auszug aus dem Tagebuch
28.07.2003
Liebes Tagebuch,
Ich weiß nicht mehr wie lange ich eigentlich schon hier bin, aber es scheint auszureichen um mich den anderen Verrückten anzupassen. Immer mehr habe ich das Gefühl, dass auch diese Menschen einst nicht anders waren als ich. Ein Umstand in dieser Klinik muss sie dazu bringen verrückt zu werden. Ist das nicht widersprüchlich? Diese Klinik sollte doch eigentlich helfen gesund zu werden?
Ich habe Angst davor was mich noch erwartet.
Danke dass du mir immer zuhörst und für mich da bist wenn ich etwas brauche.
Deine Kathy

23.08.2003
... Sie werden handgreiflich, tun mir weh, verabreichen mir Spritzen und schlagen mich. Kann mir denn wirklich niemand helfen?
Ich würde alles dafür tun um hier rauszukommen! Bitte, wenn das hier wer liest, bitte helft mir!...

10.09.2003
...
Sind es die Medikamente die mich langsam aber auf sicherem Wege in den Wahnsinn geleiten? Ich habe heute im Badezimmer, während meiner Duschzeit in den Spiegel gestarrt. Es bildeten sich grauenhafte Gesichter in diesem Spiegel ab, Ich hatte sogar das Gefühl diese Welt kurz verlassen zu haben, aber das ist doch unmöglich....
Oder?
Ich muss herausfinden ob es nur in meiner Einbildung war oder nicht...

03.10.2003
...
SIE EXISTIERT! HAHAHA ICH WUSSTE ES! DIESE WELT EXISTIERT TATSÄCHLICH!
Ich werde nicht verrückt! Ich habe schon einige Male diese Welt betreten und verlassen können. Allerdings kann ich es nicht erzwingen. Meistens passiert es wenn ich total Gedankenverloren in einen reflektierenden Gegenstand blicke.
Doch diese Welt ist nicht ohne. Eigenartige Monster leben dort und wollen mich töten! ...

21.10.2003
Es sind... Es sind Insassen... Getötete Insassen die in voller Wut und voller Trauer gestorben sind... Sie wurden in diese Bestien verwandelt.... Sie wollen alles und jeden töten. Ich habs herausgefunden. Wenn ich hier raus will... Aus der Anstalt entfliehen möchte... Ich muss den Fluch brechen, der auf diesen Kreaturen lastet. Ich muss herausfinden was hier wirklich passiert ist und die Wahrheit ans Tageslicht bringen.

Die Patientin
Die Patientin 0458 Kathrin Kare (17 Jahre) wurde gestern erhängt im Badezimmer aufgefunden. Sie muss sich die Utensilien zusammengesammelt haben und irgendwo versteckt haben. Ihr Selbstmord geschah direkt an dem Tag, als ihre Gefängnishälfte Zeit zum duschen hatte. Die Patientin wurde von einer anderen Insassin aufgefunden, die den Vorfall sofort gemeldet hat.

Wir haben mit der Patientin 0458 einige Experimente durchgeführt, doch sie weist einige Wunden auf, die wir uns nicht erklären können. Wir gehen davon aus, dass es selbst zugefügte Verletzungen ihrerseits sind.

Die Klinik
Immer mehr Insassen werden in der Klinik gezählt. Doch kaum einer kam bisher wieder heraus. Oft sind es Straftäter, Drogensüchtige, Menschen mit einer gespaltenen Persönlichkeit oder extrem aggressiven Verhaltens die dort eingeliefert werden.

Die Insassen müssen furchtbare Qualen erleiden und es einfach akzeptieren, ohne jemals wirklich eine Aussicht auf Heilung zu bekommen. Wie wird es unseren Charakteren ergehen?

Aufgabe: Findet das Tagebuch der verstorbenen Patientin und versucht ihr Vorhaben zu vollenden, denn eines ist sicher. Diese Kreaturen der sogenannten Spiegelwelt, werden nicht für immer hinter den Spiegeln verschlossen bleiben. Mit jedem Todesopfer wächst ihre Stärke und ihre Anzahl. Findet einen Weg um das Geschehen zu unterbrechen, die Insassen und euch selbst zu befreien und dem grausamen Fluch von den armen, traurigen und wütenden Seelen zu nehmen.

Info: In der Spiegelwelt habt ihr die Möglichkeit Fähigkeiten zu besitzen, die jedoch nicht zu stark sein sollten.

Code:

[b]Name:[/b] [Name des Charakters]
[b]Alter:[/b] [Alter deines Charakters]
[b]Grund der Einweisung:[/b] [Psychische Probleme? Zwiegespalten? Kriminell? Drogenabhängig, Freunde und Famile die einen verkauft haben? etc. Warum sitzt euer Char?]
[b]Wielange schon in der Nervenklinik?[/b]: Wie lange ist euer Charakter bereits dort?
[b]Charaktereigenschaften:[/b] [Wie verhält sich euer Char?]
[b]Geschichte:[/b] [Wie erging es euerem Charakter in der Vergangenheit?]
[b]Fähigkeiten/Fertigkeiten in der Spiegelwelt:[/b][Maximal 3]
[b]Sonstiges:[/b] [Gibt es sonst noch etwas erwähnenswertes?]
[b]Aussehen:[/b] [Bitte nur Bilder =]]

Kazamas Charakter:
 

Saitous Charakter:
 

Hitsus Charakter:
 

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Zuletzt von Saitou-Dono am Mo Dez 29, 2014 8:39 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Di Nov 11, 2014 5:36 pm

RPG START

Spoiler:
 

"Saitou! Komm rüber, lass uns gemeinsam trainieren großer Bruder!" schrie der kleine, der maximal halb so groß war wie Saitou selbst. Lächelnd ging er auf seinen kleinen Bruder zu und zeigte ihm wie man das Holzschwert, das sie immer für ihr Training benutzten, richtig hielt. Eine freundliche Umgebung voller Grün und voller Stille war es, in der sich der junge Mann gerade befand. Doch mit einem Schlag veränderte sich die Umgebung. Nein... Es war dieselbe Umgebung, doch sie war mit Leichen bedeckt. Mit toten Menschen, für die Saitou selbst verantwortlich war. Sein bedauernder Blick streifte über die Landschaft als er plötzlich etwas vernahm

Laute Schritte waren durch den schmalen Gang der Zellen zu vernehmen. Saitou hatte bisher geschlafen, doch diese Geräusche weckten ihn unsanft aus seinem tiefen Schlaf. Langsam richtete er sich auf. Das Bett knarrte während er sich aufsetzte und sich den übrigen Schlaf gähnend aus den Augen rieb. Da es in den Gängen der Gefangenen keinerlei Tageslicht gab und immer dieselbe schwache Beleuchtung herrschte, konnte man nie wissen wie spät es inzwischen war. Man konnte nur vermuten, dass der Morgen bereits angebrochen war, da die die Wachen bereits in den Gängen herumliefen. Es dauerte auch nicht lange bis Saitou gebeten wurde, seine Hände aus den Gitterstäben zu strecken, damit man ihm Fesseln anlegen konnte. Anschließend wurde seine Zellentüre geöffnet. Mit leicht gesenktem Kopf wurde er von einem Wärter aus der Zelle begleitet und in den Duschraum gestoßen. Wie immer verlor Saitou kein einziges Wort, er ließ es einfach über sich ergehen. Tag ein Tag aus. Immer dasselbe. Es waren schon einige andere in den Duschräumen der Männer aufzufinden, so suchte sich Saitou einen eher abgelegenen Platz um in ruhe seine Kleidung abzulegen und sich zu waschen. Hinter ihm wurde getuschelt, doch Saitou reagierte nicht darauf, nicht einmal mit seinen Blicken. Dennoch lauschte er den Worten der anderen Gefangenen.

Als er fertig war, zog er sich frische Klamotten über. Zumindest das was die Wärter als frisch gewaschen bezeichneten. Ohne auch nur ein Wort an die anderen zu verlieren, verließ er die Duschkammer und wandte sich ohne zu murren wieder dem Wärter. Dieser ließ ihm nur einen abfälligen Blick zukommen und packte ihn wieder unsanft an den Fesseln. "Heute darfst du wieder in den Aufenthaltsraum" erklärte der Wärter in einem beinahe aggressiven Ton und führte ihn zu einer großen Türe die den Aufenthaltsraum und die Zellen voneinander trennte. Als der Wärter die große Türe öffnete musste Saitou erst einmal die Augen zusammenkneifen. Er war das Tageslicht nicht mehr gewohnt und in den Zellen war es auch nur dunkel. Doch der Aufenthaltsraum war ganz anders. Er war nett eingerichtet und mit vielen Fenstern ausgestattet, die sich jedoch in einer Höhe befanden, wo kein Insasse hätte hochkommen können. Dennoch genoss er das Tageslicht auf seiner Haut zu spüren. All die etwas verängstigten Blicke die ihm zugeworfen wurden, nahm er gar nicht wahr, so sehr genoss er dieses Tageslicht. Es dauerte einige Minuten, doch langsam konnte er seine Augen wieder normal öffnen ohne vom Licht geblendet zu werden.

Der Wärter ließ von ihm ab. "So tob dich aus" meinte er nur und schubbste Saitou in eine beliebige Richtung, nur Hauptsache von ihm weg. Bevor er jedoch weiterging, musterte Saitou erst einmal die Plätze die nicht besetzt waren und sah sich in dem Saal um. Es war klar, dass dieser Saal so schön hergerichtet war. Immerhin empfing man hier auch Besucher oder Eltern informierten sich hier über die Möglichkeiten die sie hatten, wenn sie ein gestörtes Kind zuhause hatten, oder ein Kind loswerden wollten. Es war also als eine Art Vorführraum gedacht, der alles Schlechte kaschieren sollte. Doch die Zellen oder andere Räume wurden nie den Besuchern gezeigt, um kein Aufsehen zu erregen.

Saitou fand einen Platz den er einnehmen wollte. Er ging zu einer kahlen Wand wo sich bisher noch keine Menschenseele aufhielt und lehnte sich gegen diese. Er schloss die Augen und genoss die Ruhe. KLar redeten die anderen Patienten, doch das war für Saitou leichter auszublenden als das von Schmerzerfüllte Geschrei, dass er in seiner Zelle immer wahrnehmen musste.

Eine kurze Zeit blendete Saitou alle Geräusche aus. Doch dann öffnete er seine Augenlieder wieder um seiner üblichen Tätigkeit weiter nachgehen zu können. Er beobachtete andere Insassen und lauschte den Worten die er verstehen konnte. Ständig unter der Beobachtung der verschiedenen Wärter, doch damit tat er ja niemanden weh und er gab seine Ruhe, also ließen sie ihn.
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Hitsu
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Di Nov 11, 2014 10:44 pm

Als Renji wieder aufwachte wusste er nicht wo er war. War er noch in Jugendhaft? Nein er wurde doch entlassen. Als er sich im Zimmer umsah, kamen die Erinnerungen wieder zurück. Wie er hier her geschleift wurde, weil ein bezahlter Psychiater ihn für verrückt erklärt hatte. Renji trat gegen die Tür, die sich aber keinen Zentimeter bewegte, trotzdem trat er noch mehrere Male dagegen bis er es akzeptieren konnte. Erst jetzt sah er sich im Raum um. Außer einem naja man kann es wohl Matratze auf Metall Stangen nennen und einem uraltem Schreibtisch mit einem Sessel der im Boden verschraubt war, war der Raum leer. Vor allem die notdürftige Beleuchtung des Raumes machte ihm zu schaffen. Dagegen hatte es sich in der Jugendhaft wie in einem Hotel angefühlt. Er wusste nicht was er nun machen sollte. Er war ohne Erklärung hier hineingeworfen worden und bisher war niemand gekommen um mit ihm zu sprechen. Nur Außerhalb des Raumes konnte er schritte hören. Ich werde hier raus kommen. Mit so etwas kommen die doch nie durch. Wenn ich mich ganz normal verhalte können die mich nicht hierbehalten.

Um sich die Zeit zu vertreiben fing Renji an Liegestützen zu machen. Er hatte schon aufgehört zu zählen und war langsam außer Atem als er ein klicken bei der Tür wahrnahm. Renji stand auf und ging zur Tür. Doch es öffnete sich nur ein kleines Stück, und er hörte eine männliche Stimme die mit einem bellenden Ton sagte: „Hände durchstecken!“. Das kam für Renji gar nicht in Frage. „So können sie mich nicht behandeln. Ich bin kein Gefangener, und ich habe auch nichts angestellt wofür ich belangt werden könnte. Ich möchte mit dem Verantwortlichen sprechen!“  „Junge steck deine Hände heraus sonst komme ich rein und breche sie dir!“ Er schrie schon beinahe, und Renji konnte durch die Öffnung sehen, wie Speicheltropfen gegen die Tür flogen. Renji wurde nun erstrecht Dickköpfig. „Versuchen sie es doch!“ rief er wuterfüllt zurück. „Jungs! Diesem hier müssen wir wohl etwas nachhelfen.“ Es kamen noch mehr Schritte näher und er konnte Gelächter vernehmen, und als die Tür aufflog, standen 4 Männer draußen. Alle mit Schlagknüppeln ausgestattet. Renji wusste er hatte keine Chance, wie kräftig er auch war. Trotzdem würde er nicht einfach nachgeben. „ich will mit ihrem vorgesetzten sprechen ich gehöre hier nicht her!“ Gelächter brach unter den Wächtern aus. „Das meinen sie alle aber ein paar Behandlungen und du bist hier goldrichtig. Dann können sie dir diese Aufmüpfigkeit auch gleich austreiben.“ Mit einem grausamen Lächeln im Gesicht winkte der Wächter Renji zu sich, als wäre er ein Hund. Da die Situation aussichtslos war und keiner davon profitieren würde, streckte Renji seine Arme aus, und der Wächter legte ihm Handschellen um. Trotzdem verpasste er ihm mit dem Schlagstock noch eine in die Magengegend. „Für deine Aufmüpfigkeit“ Er war Schläge gewohnt und sowas konnte ihn nicht  mehr aus der Bahn werfen. „Na schau der Hund Bellt nur, beißen kann er nicht“ Wieder Gelächter „Jetzt hast du fast deine Zeit im Bad verplempert mit etwas Glück schaffst du es noch dich zu waschen.“

Die Gänge waren heruntergekommen, und als sie beim Badezimmer angekommen waren, stieß der Wärter ihn hinein und sagte: „5 Minuten, sonst muss ich dich wohl wieder mit dem Stöckchen rauslocken Hündchen.“ Renji schluckte seinen Stolz für den Moment hinunter, die Duschen erinnerten ihn stark an das Gefängnis, deshalb hatte er auch keine Hemmungen, zog sich schnell aus und ging in die nächste freie Dusche. Die anderen Insassen tuschelten und starrten ihn an, doch er beeilte sich, zog die bereitgelegten Kleider, die etwas mufflig rochen an und ging zurück zum Eingang. Der Wärter wartete bereits und grinste ihn böse an. „Vielleicht wirst du ja doch noch ein vernünftiges Schoßhündchen.“  Renji kämpfte gegen seinen Zorn an. Der Wärter stieß ihn in einen Raum, der nicht so schrecklich aussah wie die Zellen. „Benimm dich, hier wirst du den Großteil des Tages verbringen. Mach ärger und wir bringen dich zu einer extra Behandlung, danach wirst du nichts mehr außer Wau Wau herausbekommen.“ Grinsend ging er davon und lies Renji im Raum zurück.  Es schien eine Art Aufenthaltsraum zu sein. Etliche Insassen waren verteilt, saßen herum und unterhielten sich. Manche saßen ganz abgeschottet herum, und viele hatten einen merkwürdig leeren Blick  und Ausdruck im Gesicht. Renji ging auf ein junges Mädchen zu, und wollte sie fragen was hier vorgeht, doch als er sich näherte, drehte sie sich zu ihm um und fing an schrill zu schreien. Renji trat hastig zurück, das Mädchen war von narben überzogen, und war alles andere als als hübsch zu bezeichnen. Als er sich entfernte hörte sie auf zu schreien, drehte sich um und widmete sich wieder, was auch immer auf diesem Tisch lag. Viele blicke waren auf ihn gerichtet, was ihn nur noch mehr verunsicherte, also suchte er sich einen abgelegenen Platz, wo er sich in Ruhe hinsetzen konnte ohne weiter aufzufallen. Bald wurde ihm langweilig und er ging wieder dazu über ein paar Liegestützen zu machen.
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Mi Nov 12, 2014 2:08 am

Auch Shenna wurde geweckt und und in die Duschräumlichkeiten geführt. Sie hasste diesen Moment. Immer wenn sie ihre Klamotten ablegte starrten die Betreuer sie immer wieder an und leckten sich dabei über ihre Lippen. Immer wenn Shenna das sah, schauderte es sie. Sie drehte sich so rasch wie möglich weg, um nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die sollen sich mal beherrschen, kann ja wohl nicht wahr sein dachte sie sich. Doch um es laut auszusprechen war sie viel zu schüchtern. So schnell es ging, beendete sie ihren Duschvorgang und warf sich die neuen Klamotten über. 3 Monate war sie nun schon hier und sie konnte sich immer noch nicht so recht an die ganze Situation gewöhnen.

Gerade eben hatte sie sich das letzte Kleidungsstück übergeworfen als sie schon von einem Pfleger am Arm gepackt wurde. "So und nun ab mit dir in den Aufenthaltsraum, du süßes kleines Ding" schmeichelte der Pfleger und sabberte dabei leicht aus den Mundwinkeln. Shenna kniff die Augen ein bisschen zusammen und ekelte sich innerlich. Inzwischen hatte sie wirklich Angst, dass sich einer der Pfleger an sie heran machen würde oder sie sogar missbrauchen würde. Deshalb genoss sie den Aufenthaltsraum so, dort waren zu viele Leute, als dass sie es dort versuchen würden. Es gab ihr einfach ein kleines Stückchen Sicherheit.

Sie kam in den Aufenthaltsraum, noch vor den anderen beiden, die wohl bald ihren Weg kreuzen würden und setzte sich auf irgendeinen Platz im Raum der gerade frei war. Die düsteren und teils misshandelten Gesichter jagten ihr etwas Angst ein. Immerhin war sie noch nicht so lange hier und wusste nicht, ob diese Mädchen und Jungen bereits mit diesen Verletzungen hier her kamen, oder ob sie hier so verunstaltet wurden.

Die Türe öffnete sich und Shenna sah automatisch zu der Türe hin. Ein junger Mann mit violettem Haar wurde hereingeführt und in den Aufenthaltsraum entlassen. Die Fesseln verunsicherten sie ein bisschen, denn sonst hatte hier im Aufenthaltsraum keiner Fesseln um die Hände gebunden. Er stellte sich abseits der Meute hin und schien sich zu entspannen. Zumindest sah es für Shenna so aus. Es dauerte nicht lange bis sich die Türe erneut öffnete und weiterer junge herein geführt wurde. Seine Haare waren blond und er schien neu zu sein, so wie er sich anstellte. Er ging zu einem Mädchen und schrak wort wörtlich zurück, anschließend fing er an zu trainieren. Shenna biss sich nervös auf der Unterlippe herum. Sollte sie nun auf ihn zugehen oder nicht? Langsam stand sie auf und bewegte sich beinahe in Zeitlupe auf den jungen Mann zu. Seine Muskeln waren äußerst impulsant, doch ihr war unwohl dabei. Immerhin könnte sie gegen so einen durchtrainierten Typen nicht ankommen.

"Ähm... Ähm... Entschuldigung? Bist du neu hier?" stammelte sie kaum hörbar vor sich hin und tappte mit einem Fuss die ganze Zeit auf dem Boden herum. Ihre Beine waren x-Förmig an den Knien zusammengepresst, was ihre Unsicherheit noch einmal unterstreichte.
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Saitou-Dono
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Fr Nov 14, 2014 12:38 am

Saitou schaute sich nach wie vor in diesem Raum um. Es dauerte nicht lange bis sich die Türe öffnete und ein junger Mann durch die Türe gebracht wurde. Er schien eher auf der rebellischen Seite zu sein,w as Saitou zu gefallen schien, doch anhand seines Gesichtsausdruckes konnte man das deifinitiv nicht sagen. Vorsichtig beobachtete er die Schritte des jungen Mannes genau und bemerkte wie er versuchte ein Mädchen anzusprechen. Wenn er bisher nicht wusste wo er gelandet ist, dann ist es spätestens jetzt der Fall... dachte er sich und senkte den Kopf wieder etwas. Ein paar Blicke lagen auf seinen Schultern, genauso wie das Getuschel über ihn seinen Lauf zog. "Mörder", "Massenmörder" "panik" und ähnliche Wörter konnte man immer wieder leise durch den Raum hallen hören. Der Junge schien so perplex zu sein, dass er sich voll schnurstracks in seine Lieblingsbeschäftigung zurückzog. Er fing an Liegestütze auf den nackten Steinboden zu machen. Vermutlich um sich fit zu halten.

Ein Mädchen wurde schon zuvor in den Raum gebracht, die sich scheinbar für den Neuen zu interessieren schien. Bisher war sie Saitou nicht besonders aufgefallen. Was jedoch bei einem halbwegs ruhigem Charakter in einer Irrenanstalt nicht sonderlich schwer war. Sie ging auf ihn zu und fing an mit ihm zu sprechen. Ob dies eine gute Idee war, wusste Saitou nicht, doch den Kopf schütteln musste er dennoch. Die Wärter starrten auf den jungen Mann, der sich seine Muskeln aufpumpte.

Saitpu beschloss sich dazwischen zu stellen, auch wenn er nicht genau wusste wieso eigentlich. Kurz vor den beiden hielt er kaum merklich an und sprach auch nur von der Seite und in einem Flüsterton zu den beiden. "Es ist keine gute Idee in diesem Aufenthaltsraum seine Muskeln zu trainieren. Ihr macht die Wärter nervös und das kann ich Euch nicht raten. Wenn Ihr trainieren wollt,, macht das in deiner Zelle, wo es keiner sieht und mitbekommt" sprach Saitou. Natürlich hatte er nur mit dem jungen Mann gesprochen, doch seine Höflichkeitsform hätte man auch leicht missverstehen können. Das Mädchen zuckte sichtlich zusammen während er stehenblieb. Doch es dauerte nur einen kleinen Augenblick an. Danach ging er weiter und lehnte sich an die nächste Wand, damit es so aussah, als wollte er sich nur die Beine etwas vertreten. Dennoch war das Interesse der Wärter geweckt die ihre Blicke nun verschärft auf Saitou, das Mädchen und den Jungen warfen. Immerhin war es schon verdächtig, wenn Saitou sich einfach mal so in Bewegung setzte und neben ihnen kurz Halt machte. Doch gehört oder gesehen, dass er mit ihnen gesprochen hatte, hatten sie nicht, dafür war Saitou zu vorsichtig.

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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Di Nov 18, 2014 4:01 pm

Renji machte ein weiteres Set Liegestützen, als er bemerkte, dass ein Mädchen auf ihn zukam. Wenn die mich jetzt auch noch an kreischt, weiß ich das ich echt hässlich sein muss... Doch bevor sie ihm zu nahe kam, löste sich ein junger Mann von der Wand, den Renji beinahe nicht bemerkt hatte. Er schien sich kaum bewegt zu haben seit er in diesem Zimmer war. Irgendwas an ihm drängte Renji zur Vorsicht. Er war in einer Irrenanstalt, und dennoch strahlte er eine Aura aus, die deutlich zu sagen schien: „Kommt mir nicht in die Quere“. Doch auch er hielt an einem angemessenen Abstand an und sagte recht leise, aber in einer sehr höflichen Art und Weise, Sei sollen nicht hier trainieren, sondern in der Zelle, da das die Wärter aufmerksam machen würde. Renji hatte noch gar keine Worte gefunden um zu antworten, als der junge Mann schon weiterging, und sich wieder an eine Wandlehnte als wäre nichts gewesen. Es hatte beinahe Nahtlos ausgesehen, als würde er sich nur die Füße vertreten. Das Mädchen stand baff da, und starrte ihn an.

Da das der erste scheinbar brauchbare tipp war den er hier drinnen bekommen hatte, nahm sich Renji zusammen, und hörte nach dem Set auf zu trainieren. Hätte er sofort aufgehört wäre es wohl aufgefallen, und schließlich war er schon mal im Knast gewesen und kannte sich mit Heimlichtuerei aus. Die wachen musterten ihn, das Mädchen und den jungen Mann immer noch. Doch Renji ließ sich nichts anmerken, und verhielt sich so als brauchte er eine Pause. Langsam stand er auf und streckte sich. Er sah sich um und fand einen freien tisch ganz in der Nähe, er schlenderte langsam hin und lies sich auf den Stuhl fallen, als wäre er vom Training geschafft.  Das Mädchen stand immer noch etwas unbeholfen herum. Renji wollte mit ihr reden, falls sie mehr als Geschrei herausbrachte. Und der Tisch war nahe genug in bei dem Typen der ihn gewarnt hatte, dass er wohl sollten sie extra etwas lauter reden, verstehen konnte was sie sagten.

Renji deutete dem Mädchen kaum merklich sie solle rüberkommen. Sie kam für alle anderen sah es wohl so aus, als würde er sich nur entspannen wollen, und lies seinen blick durch den Raum streifen.
Die Wärter hatten sich wieder beruhigt, und redeten miteinander. Schließlich kam das Mädchen herüber und setzte sich auf den Sessel ihm gegenüber. „Wer bist du? Und was wolltest du von mir?“ Renji versuchte selbstsicher zu wirken, aber eigentlich war er froh, dass jemand auf ihn zugekommen war, und hoffte sie konnte ihm ein bisschen etwas über diesen Ort erzählen.
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Mi Nov 19, 2014 7:20 pm

Shenna war sichtlich eingeschüchtert und wusste gerade überhaupt nicht weiter. Der Kerl an der Wand... Sie hatte schon so viel von ihm gehört. Er war brutal und sogar die Wärter hatten teilweise etwas Angst vor ihm. Nur in Gruppen wurde auf ihn losgegangen, doch sie musste sich eingestehen, dass sie selbst davon noch nie etwas gesehen hatte. Doch sie war sich sicher, dass nicht alles nur dummes Geschwätz sein konnte. Immerhin war sie hier in einer Nervenheilanstalt und trainiert schien er auch zu sein. Wenn sie genauer nachdachte verstand sie jetzt was der Mann sagen wollte. Er schien fit zu sein, doch sie konnte sich die ganze Zeit über nicht daran erinnern ihn hier drinnen trainieren zu sehen. Vielleicht meinte er es wirklich gut mit dem jungen Mann.
Eine Weile stand sie wie angewurzelt da und starrte ins Leere, dass sich der Junge mit dem blonden Haar entfernt hatte, hatte sie nicht mitbekommen. Erst als sie sich wieder gefangen hatte und sich etwas hastig umsah und die Blicke der Wärter sah wurde sie etwas zappelig und fing an leicht zu zittern. Sie wusste nicht warum, aber sie hatte wahnsinnige Angst so alleine und abgeschottet irgendwo zu stehen.

Ihr fiel ein großer Stein vom Herzen als der junge mit dem blonden Haar sie herbat, auch wenn sie anfangs seine Geste nicht wirklich deuten konnte. Sie war etwas schwer von Begriff weshalb sie die Hand vor den Mund legte und anfing an den Nägeln zu knabbern um zu versuchen zu verstehen was der Junge von ihr wollte. Schlussendlich hatte sie es jedoch doch noch verstanden und ging zu dem Jungen hin. "Ich hoffe ich habe es richtig verstanden. Darf ich mich zu dir setzen Mister?" fragte sie und zitterte immer noch. Zu verstehen war sie kaum, da sie während dem reden immer noch an den Nägeln knabberte. Las Renji anfing mit ihr zu sprechen merkte man, dass sie sich anspannte und ihn versuchte anzusehen, ihr Kopf war leicht gesenkt. Sie sah richtig verletzlich und unsicher aus. "Naja ich... Mein Name ist Shenna und ich wollte mich eigentlich nur mit dir unter... Unterhalten. Ich habe hier noch keine Freunde gefunden und bin noch nciht so lange hier. Ich dachte ich könnts ja mal versuchen" meinte sie und presste die Augenlider zusammen, aus Angst er würde ihr eine Scheuern.
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Mi Nov 19, 2014 7:31 pm

Saitou lehnte nach wie vor an der Wand, beobachtete unbemerkt, was der junge Mann jetzt wohl tun würde. Es gab mehrere Möglichkeiten, die er auch schon beinahe alle durch hatte. Es gab jemanden, der kreischend auf ihn losgegangen war, einen der ihn anfing laut zu beschimpfen, Leute die ihn einfach ignoriert hatten und noch einige mehr. Aus diesem Grund war er umso mehr überrascht, dass der Junge es scheinbar kapiert hatte, was für Saitou ein Zeichen war, dass er weder verblödet noch dumm war. Auch ließ er es nicht sofort, was strategisch äußerst beeindruckend war. Beinahe hätte ihm diese Situation ein kleines Grinsen entlockt, doch er konnte es noch verbergen. Hatte Saitou nun wirklich jemanden gefunden mit dem er sogar zusammenarbeiten konnte?

Zu sehr wollte er sich an diesen Gedanken nicht gewöhnen, denn es konnte sich immer noch komplett anders entwickeln, auch wenn es jetzt positiv aussah. Remji setzte sich in seine Nähe und Saitou war überrascht, normalerweise hielten sich die Leute dennoch von ihm fern, doch irgendwie schien dieser junge Mann zu planen. Sonst hätte er sich auch andere Tische suchen können. Alles was Saitou nun konnte war, dass er die Augen schloss und wie immer unbekümmert wirkte. Seine Ohren spitzte er wieder zu, sodass er die Worte von den beiden hören konnte, nachdem nun auch diese andere Neue zu ihm stieß. Jedoch ließ Saitou auch die anderen Insassen nicht aus den Ohren. Zurzeit war es für ihn einfach besser die Augen geschlossen zu halten, denn die Wachen beobachteten ihn immer und immer wieder äußerst genau.

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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Do Dez 25, 2014 12:56 am

Renji war erleichtert, dass das Mädchen wohl verstanden hatte, und als sie zum Tisch kam und anfing zu reden stammelte sie und wirkte eingeschüchtert. Sie sagte sie wäre selbst neu hier und sucht Freunde. Renji war enttäuscht, lies es sich jedoch nicht anmerken. Da er vorhatte hier irgendwie abzuhauen, und er bezweifelte das es hier mit rechten Dingen zuging war es vielleicht von Vorteil wenn er mit einem Mädchen die Zeit verbrachte die unschuldig wirkte und kaum auffiel. Also versuchte er freundlich zu wirken und hoffte darauf, dass er zumindest einige Dinge von ihr erfahren konnte, und das der eigenartige Junge vielleicht mehr von Nutzen sein könnte. Sie stellte sich als Shenna vor. Lächelnd und beruhigend stellte Renji sich vor. „Hallo Shenna, du brauchst nicht nervös zu sein, ich trainiere nur gerne, und tue dir nichts. Mein Name ist Renji, und ich heute den ersten Tag hier.“ Renji überlegte sehr genau was er sagte, und dann fuhr er nach einem kleinen Seufzen fort. „Ich wette das sagt jeder hier von sich, aber ich bin Irrtümlich hier… und ich habe auch nicht vor zu bleiben“ fügte er etwas leiser hinzu. Trotzdem hoffte er der junge hörte ihm zu, und verstand was er meinte.  „Aber solange ich hier bin können wir es gerne mit einer Freundschaft versuchen“

Renji saß immer noch mit Shenna am Tisch und versuchte ihr Informationen zu entlocken. Die Spannung hatte sich etwas gelockert, und Renji fragte sie aus. „Und was kannst du mir über den Alltag hier erzählen? Behandlungen, die Wärter, oder Personen von denen ich wissen sollte? und Wenn er dir nicht zu persönlich ist, Warum bist du hier?
Ich weiß du bist noch nicht lange hier, aber vielleicht weist du ja doch schon mehr als ich“ Auch wenn Renji mit dem Rücken zu dem Jungen saß, war er sich beinahe sicher, dass er noch da war.
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Imadori
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Mo Dez 29, 2014 8:45 pm

Shenna lief knallrot an als dieser Typ meinte sie brauche nicht nervös zu sein. Sie pumpte wie ein Hamster Luft in ihr Wangen und glotzte ihn an. "Ich bin nicht nervös" entgegnete sie. "Du willst mir nichts tun? Da bin ich aber erleichtert." meinte sie dann noch und schluchzte plötzlich als wäre sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Ja Shenna hatte sie wohl wirklich nicht mehr alle beisammen, aber was sollte man dagegen auch machen. Sie klammerte sich an einem Arm von ihm fest und drückte ihren Kopf sanft dagegen, als würde sie kuscheln wollen. "Du bist den ersten Tag hier? Das ist traurig. Jaja irrtümlich sind wir alle hier. Ist schon gut" meinte sie und richtete sich wieder auf und tätschelte ihn ein paar mal ungläubig auf den Kopf. "Du hast da aber echt tolle Muskeln" meinte sie und tippte mit einem Finger immer und immer wieder auf den Bizeps von Renji. "Soso, Renji also. Na dann herzlich WIllkommen in der kleinen Familie" meinte sie und sah sich dabei um. "Naja... Wollen wir Freunde sein?" fragte sie aus heiterem Himmel heraus.

Schließlich stand sie dann auf und packte Saitou bei der Hand und zerrte ihn gegen seinen Willen an den Tisch wo die beiden bereits saßen. Sie setzte ihn direkt gegenüber von Renji. Gleich danach, sprang sie ähnlich wie ein Pony zurück um den Tisch und setzte sich wieder neben Renji, um sich wieder an seinen Arm festzukrallen. "Das ist so fein" meinte sie und schloss die Augen. Es fehlte gerade noch, dass sie zu schnurren anfing wie eine Katze, doch das Schnurren schien auszubleiben.
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Saitou-Dono
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BeitragThema: Re: Die Nervenklinik   Mo Dez 29, 2014 8:59 pm

Saitou lauschte den Gesprächen und stand eigentlich gemütlich an der Wand. Immer wieder blickte er unauffällig zu den beiden Neuen die sich scheinbar prächtig zu verstehen schienen. Auch wenn es in Saitous Augen eher einseitig war. Dieses Mädchen hatte doch wirklich eine Klatsche. Vielleicht gehörte sie wohl zu den Patienten die wirklich hier her gehörten. Von der schüchternen Person, war plötzlich so gut wie gar nichts mehr zu erkennen. Im Gegenteil, dieses Gör wagte es sogar auf Saitou zuzugehen und ihn einfach an der Hand zu einem Platz zu zerren. Am Liebsten hätte er ihr eine gedonnert um ihr zu zeigen, dass sie mit ihm nicht machen konnte was sie will, doch da ihn die Wärter immer noch so scharf beobachteten, beschloss er es einfach mit sich machen zu lassen und setzte sich unwillkürlich an den Tisch. Er schnaubte leicht genervt und stützte eine Hand auf dem Tisch ab und auf dieser widerrum seinen Kopf.

"Da wär ich jetzt also" meinte er sichtlich genervt von diesem Balg, das sich jetzt auch noch an den neuen ranschmiegte als wäre es ihr Freund seit langen Zeiten. "Ihr kennt euch aber noch nicht länger oder?" fragte er und seufzte erneut.

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Die Nervenklinik

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